Natürlich Gesund

Praxis für Entspannung, Stressprävention und mehr


Wassertropfen auf Gras

Ernährunggefüllter Kürbis

Als ob es eine Kunst wäre, mit viel Geld ein anständiges Mahl herzurichten!
Kinderleicht ist das, der größte Esel bringt das zuwege.
Wer sein Handwerk versteht, der braucht wenig Geld und kocht trotzdem gut
. Jean Baptiste Molière (1622 - 1673)

 

Inhalt:
Grundlagen für eine gesunderhaltende Ernährung
Zusammenhang Darm und Nervensystem
Wie sieht eine geeignete Ernährung bei Stress aus
Glückshormone bauen
Ernährung nach den 5 Elementen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)
Mein Angebot: gesundheitsbewusste Ernährungsumstellung

 

Grundlagen für eine gesunderhaltende Ernährung Fruestueck

Wie wichtig Ernährung für die Gesundheit ist, war schon in der Antike bekannt. Schon Hippokrates postulierte: „Deine Nahrung soll deine Medizin sein“. Alles was wir zu uns nehmen, beeinflusst unsere Gesundheit in positiver oder negativer Weise.

Eine gesundheitsfördernde Ernährung besteht grundsätzlich aus viel gesundem Gemüse und Obst, Vollkornprodukten und Fisch, wenig Fleisch und möglichst Verzicht auf Zucker, Weißmehl (und andere industrielle Stärke und stark verarbeitete Lebensmittel), Alkohol und sonstige Drogen. Auch alle industriellen Zusatzstoffe sollte man versuchen zu meiden, was in unserer modernen Supermarktwelt schwer fällt.

Dies gilt bei der Stress und seinen Folgeerscheinungen in ganz besonderem Maße. Unser moderner Weizen steht im Verdacht für viele Erkrankungen (auch Depressionen) verantwortlich zu sein. Alkohol ist ein schlechter Begleiter besonders in stressreichen Zeiten. Fette sind wichtig, aber es sollten die richtigen sein, Fetter Fisch, Leinöl, Nüsse und ähnliche Fette sind gut (Hoher Anteil an Omega-3 Fettsäuren), fettes Fleisch sollte man eher meiden.  Gehärtete Fette sind Gift für unseren Körper.

Die moderne Nahrungsmittelindustrie bietet uns viel zu viele isolierte Kohlehydrate (Nudeln, Brot, Pizza, Müsliriegel, Süßwaren aller Art, etc.). Die moderne Landwirtschaft hat durch ihre Hochzüchtungen und verkürzten Reifezeiten den Nährstoffgehalt vieler Obst und Gemüsesorten dramatisch reduziert. Durch die Schnellmast der Tiere ist auch das Fleisch nicht mehr Lieferant von wichtigen Nährstoffen. Omega-3-Fettsäuren wurden vermehrt zugunsten von Omega-6-Fettsäuren aus dem Fleisch verdrängt. Die Folge ist immer mehr Gewichtszunahme auch bei gleicher Ernährung, da Fett im Körper aus Zucker bzw. Stärke mit Hilfe von Omega-6-Fettsäuren aufgebaut wird (deshalb macht Salamipizza dick). Gewichtsreduzierung wird immer schwerer, da der Körper Omega-3-Fettsäuren zum Abbau von Körperfett benötigt, aber kaum noch über die Nahrung erhält.

 

Zusammenhang Darm und Nervensystem

Es gibt ein Zusammenspiel zwischen dem Darm und dem Gehirn. Die Gliazellen im Gehirn stehen über chemische Botenstoffe mit der Darmschleimhaut in Verbindung. Eine Entzündung im Darm kann auf diese Weise eine Depression verursachen.

Die Ernährung kann direkt bei bestimmten Lebensmitteln psychische Symptome bis hin zu Depressionen oder Schizophrenie auslösen. Hier spielen individuelle Intoleranzen eine Rolle. Aber es sind auch psychische Symptome nachgewiesen aus dauerhaft falscher Ernährung, die für alle Menschen gleichermaßen gelten.

Unsere moderne Ernährung ist geprägt von Zusatzstoffen. Von einigen dieser Zusatzstoffe ist inzwischen bekannt, dass sie gesundheitsschädlich sind und psychische Symptome wie Hyperaktivität auslösen können. Dies betrifft eine Reihe Farbstoffe und Aromen. Erste Warnhinweise analog zu Zigaretten gibt es in diesem Kontext bereits für Farbstoffe wie Tartrazin, Azurobin oder Chinolingelb (E102, E104, E110, E122, E124, E129). Auch Alumium und Weichmacher aus Plastikverpackungen sind immer häufiger in Lebensmitteln zu finden und stellen einen inneren Stressor dar, der Krankheiten begünstigt.

Die deutlichsten sofort erkennbare Reaktionen zeigen sich beim Geschmacksverstärker Glutamat. In der Fachpresse wurde berichtet, dass Glutamat nicht nur den Hirnstoffwechsel beeinträchtig, sondern im Tierversuch auch Augen- und Nervenschäden nachgewiesen wurden.

Um individuell feststellen zu können, ob es Stoffe gibt, die einem persönlich ganz besonders schaden, empfiehlt sich eine Diät mit reinen Naturprodukten (Obst, Gemüse) über eine längere Zeit. Erreicht man auf diese Weise eine Verbesserung seiner Symptome, so gab es Auslöser in der Ernährung. Sukzessive kann man einzelne Zusatzstoffe durch den Genuss von bearbeiteten Lebensmitteln auf ihre Auswirkung testen und evtl. wieder in den Speiseplan aufnehmen. Problematisch ist allerdings, das der Organismus oft erst verzögert reagiert und bei Mischkost nicht erkennbar ist, was eine Reaktion im Darm auslöst.

Eine Fastenkur kann ein Einstieg in die Behandlung sein. Auf diese Weise werden alle möglichen Auslöser durch die Nahrung eliminiert und die positiven Effekte des Fastens, nämlich gerade auch eine Stimmungshebung und erhöhter Tatendrang, beeinflussen zusätzlich positiv . zucchinispaghetti

Dass Fastfood ungesund ist, ist nicht erst seit dem Selbstversuch von Morgan Spurlock in seinem Film Super-Size me bekannt. Nach 30 Tagen Ernährung nur bei McDonalds waren die 11 Kilo Gewichtszunahme nur ein Ergebnis. Es kam zu Beschwerden wie Übelkeit, Atemnot und depressiven Verstimmungen.

In einer amerikanischen Gefängnisstudie konnte durch die Gabe von Omega-3-Fettsäuren eine Verminderung von aggressivem Verhalten, als Folge von depressiven Stimmungen, nachgewiesen werden. Hierzu gibt es auch eine umfassende Dokumentation in dem Buch "Leinöl macht glücklich".

Es gibt einen Zusammenhang zwischen Fruchtzuckerverdauung und Depressionen. Ausgerechnet die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, viel frisches Obst und Gemüse zu essen, kann bei Einhaltung zu Problemen führen, wenn man dabei den Fruchtzuckergehalt im Blut zu hoch hält. Ungefähr die Hälfte aller Erwachsenen haben Probleme bei der Verdauung von Fruchtzucker. Die Obergrenze für die Verdauung liegt bei diesen Personen bei 25 Gramm pro Tag. Schon ein Apfel schlägt mit 11,5 Gramm Fruktose zu Buche. Die Beschwerden bei einem zu viel an Fruchtzucker sind am ehesten durch Bauchschmerzen, Blähungen und abwechseln von Verstopfung und Durchfall gekennzeichnet. Fruchtzucker befindet sich auch in Honig, Nüssen, Ketchup, Obst- und Gemüsesäften und vielen Limonaden. Es gibt einen Zusammenhang zwischen den Störungen der Fruchtzuckeraufnahme und der Aufnahme der essenziellen Aminosäure Tryptophan. Hierdurch sinkt die Bildung des Botenstoffs Serotonin. Dies kann zu Depressionen und Heißhunger auf Süßes führen. Über einen Atemtest beim Arzt kann man eine Fruktoseintolleranz feststellen.

Entzündungen im Darm aktivieren im Gehirn die Gliazellen, die dort als Entzündungsmediatoren noch mehr als 10 Monate nach Abklingen der Darmentzündung wirken können. Auch Medikamente mit Immunstimmulierender Wirkung können über eine Aktivierung der Gliazellen Depressionen auslösen.

Übergewicht erhöht die Entzündungsparameter im Blut. Diese erhöhen das Risiko für eine Depression. Eine gesunde Ernährung beugt Übergewicht vor, bzw. verringert Übergewicht.

Vorbeugend gegen Entzündungen hilft der Verzehr von Kurkumin. Dieses Gewürz aus der indischen Küche ist ein Hauptbestandteil von Curry. Verstärkt wird seine Wirkung durch gleichzeitiges Würzen mit Pfeffer.

Auch Süßholz (Lakritz) kommt zur Vorbeugung von entzündlichen Prozessen in Frage.

Wie sieht eine geeignete Ernährung bei Stress ausWeißkohllassagne

Zunächst empfiehlt sich die Kontrolle, ob alle Mikronährstoffe und Vitamine im ausreichenden Maße zur Verfügung stehen. Durch lange Fehlernährung aber auch durch den Abfall des Nährstoffgehaltes in unseren hochgezüchteten Lebensmitteln kommt es oft zu alarmierend niedrigem Gehalt von Vitamin B12, B6, Zink, Magnesium, Kalium, Calcium, Eisen und Seelen. Diese Stoffe sind maßgeblich an der Bildung der wichtigen Hormone beteiligt, wie Serotonin, Melatonin oder Dopamin. Fehlen die Mineralstoffe, dann werden die Hormone nicht ausreichend gebildet und wir leiden beispielsweise an Depressionen oder BurnOut. Oft können jahrelange Defizite nicht mehr über die Nahrung ausgeglichen werden, sondern müssen als Nahrungsergänzungsmittel (Tabletten) zugeführt werden, bis die Werte wieder im Normbereich liegen.

Obst sollte bei möglichen Problemen der Fruchtzuckerverdauung nur ein bis zweimal täglich Bestandteil sein (Fruchtsäfte und mit Fruchtzucker gesüßte Getränke sollten vermieden werden zugunsten von frischem Obst).Fisch auf Gemüsebett

Wichtig kommt eine reichliche Gabe an Omega-3-Fettsäuren. Diese finden sich in Fisch, aber auch in Leinöl sehr reichhaltig. Zink und Magnesium z.B. aus Weizenkeimen und Joghurt sollten ebenfalls reichlich im Speiseplan stehen.

Kurkumin sollte ein wesentliches Gewürz des täglichen Speiseplans sein.

Ein normaler Body-Maß-Index sollte langfristig erreicht bzw. gehalten werden.

Grundsätzlich wird die LOGI-Methode (Steinzeitdiät) empfohlen. Die wesentlichen Punkte sind: Vermeiden von Zucker und Kohlehydraten, dafür viele Mikronährstoffe durch gesundes, frisches Gemüse, Nüsse, Obst, Eier und Milchprodukte, Fisch und möglichst biologisch erzeugtes Fleisch.

In diesem Zusammenhang sollten auch die sogenannten Superfoods in den täglichen Speiseplan Einzug halten.

 

Glückshormone bauen

Der Körper baut Serotonin, bei dessen Fehlen wir unter Depressionen leiden, aus den Mikronährstoffen:

Fehlt ein Baustein, stockt die gesamte Produktion. Tryptophan ist ein essentielles Eiweiß, das heißt unser Körper kann es nicht selber herstellen. Es muss über die Nahrung zugeführt werden und darf nicht durch beispielsweise Darmentzündungen ungenutzt wieder ausgeschieden werden.

Wenn aufgrund einer Stoffwechselstörung (z.B. KPU), Vitamin und Zink nicht ausreichend verfügbar sind, kann kein Serotonin aufgebaut werden, Depressionen sind eine mögliche Folge.

Omega-3-Fettsäuren kommen in unserer Fast-Food-Ernährung kaum vor, auch hier liegt ein Ursprung von Depressionen aufgrund Serotoninmangel.

Gesunde Ernährung sorgt dafür, dass alle Mikronährstoffe ausreichend vorhanden sind, um die Hormone zu bauen, die uns glücklich und leistungsfähig machen.

Ist der Darm gesund, liegen keine Unverträglichkeiten vor und sind die Nährstoffvorräte im Körper im Normbereich, dann hilft uns die gesunde Ernährung stressresistent zu bleiben, besonders in Kombination mit Sport und Entspannung.  

 

Ernährung nach den 5 Elementen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) 5-Elemente Zertifikat

Anders als die westliche Medizin geht die TCM ganzheitlich und eher präventiv vor. Die Ernährung baut auf den fünf Geschmäckern, auf der Termik der Nahrung und der Konstitution und Lebensumstände wie Alter des Patienten auf. Vieles was uns als allgemein gesund empfohlen wird, wie viel Rohkost und Joghurt ist laut TCM nur begrenzt und in besonderen Situationen sinnvoll. Die Jahreszeiten spielen beim Speiseplan eine große Rolle. Es ist eine Anlehnung an natürliche Ernährung, also sehr regional und saisonal.

Das warme Frühstück, das in der westlichen Welt zugunsten von Marmeladenbrötchen verdrängt wurde, spielt eine große Rolle.

Nahrung kann in der TCM als Medizin aber vor allem zur Prävention von Krankheiten eingesetzt werden. Viele Gewürze fördern die Bewegung der Lebensenergie (Qi) und sorgen dafür, dass das Essen uns Kraft gibt und nicht zur oft vorherschenden Verdauungsschwere der westlichen Ernährung führt.

Es ist ein anderes Konzept, das aber auch viele Übereinstimmungen zur Schulmedizinischen Ernährung wie oben erwähnt aufweist. Es sind hier die jahrtausendealten Erfahrungen, die die Wirkung von Lebensmiteln beschreiben. Von Vitaminen und Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen usw. war damals nichts bekannt, aber die Wirkung auf das Wohlbefinden wurde trotzdem lange vor unseren modernen Methoden erkannt und dokumentiert.

Meine Erkenntnisse und Inhalte meines Kurses "Fit, gesund, Wunschgewicht" habe ich auch als Buch inzwischen veröffentlicht, mit über 70 leckeren Rezepten zum Nachkochen.

Zertifikat

Mein Angebot: gesundheitsbewusste Ernährungsumstellung

Egal ob Sie abnehmen wollen oder sich einfach gesünder ernähren wollen. Ich kann Sie unterstützen. Begrenzt (neben anderer ärztlicher Betreuung) kann ich mit ihnen auch einen Ernährungsplan bei Ernährungsstörungen (Bulimie, Magersucht, Adipositas, Diabetes) erarbeiten. Meist wird die Ernährung nur ein Teil einer Gesamttherapie darstellen, die auch seelische Punkte und Bewegung mit umfasst.

Für meine Kursmitglieder biete ich hier das Formular zur objektiven ermittlung ihres Ess- und Trinkverhaltens.

Ich kann mit ihnen einen persönlichen Ernährungsplan erarbeiten, der an Ihre Erfordernisse (Job, Sport, Allergien, sonst. Besonderheiten der Ernährung) angepasst ist. Hierzu ist eine Erstanamnese und eine detaillierte Erfassung und gemeinsame Auswertung der Ernährungsgewohnheiten erforderlich. Insgesamt wird sich so eine Beratung über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen erstrecken und ca. 180 Euro kosten. Gerne erkläre ich die Arbeitsschritte, Kostenzusammensetzung und den Sinn einer solchen Gesamtmaßnahme in einem ersten ca. 30 minütigen Gespräch, dass ich kostenlos anbiete.  

Ich gebe auch Kurse mit praktischem Unterricht, also gemeinsames Kochen und Essen. Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. Sie umfassen Themen wie: "gesunder Start in den Tag - Frühstück mal anders", "Zuckerfrei und doch lecker und süß", "Veggiday - So schmeckt es garantiert der ganzen Familie", "Backen ohne Weizen" und anderes.

Lust auf ein erstes Rezept? Knuspermüsli oder mediteranes Gemüse mit Feta

Alle abgebildeten Gerichte auf dieser Seite sind selbst gekocht (gefüllter Hockaidokürbis, Sonntagsfrühstück, Zucchinispaghetti, Weißkohllassagne, Fisch auf Gemüsebeet) und werden in den Kochkursen nachgekocht.

 

 

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